7. CyberSicherheitsForum
Think global, act local
Das CyberSicherheitsForum fand am 27. November 2025 wieder in den Räumlichkeiten der IHK Stuttgart statt.
Vielen Dank an alle, die vor Ort und an den Bildschirmen mit dabei waren.
Sie wollen keine der kommenden Veranstaltungen verpassen? Bleiben Sie informiert und abonnieren Sie unseren Newsletter.
7. CyberSicherheitsForum
Think global, act local
Das CyberSicherheitsForum fand am 27. November 2025 wieder in den Räumlichkeiten der IHK Stuttgart statt.
Vielen Dank an alle, die vor Ort und an den Bildschirmen mit dabei waren.
Sie wollen keine der kommenden Veranstaltungen verpassen? Bleiben Sie informiert und abonnieren Sie unseren Newsletter.
7. CyberSicherheitsForum
Think global, act local
27. November 2025
Moderation: Ariane Bertz
10:00 Uhr
10:25 Uhr
10:45 Uhr
11:00 Uhr
Podiumsdiskussion
Think global, act local
- Thomas Strobl, Stellvertretender Ministerpräsident,
Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen des Landes Baden-Württemberg - Brigadegeneral Dr. Volker Pötzsch,
Bundesministerium der Verteidigung - Polizeipräsident Thomas Berger,
Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei Baden-Württemberg
- Dr. Philipp Trinius,
Senior Vice President Cyber Defense &
Cloud Services der Deutsche Telekom Security GmbH
- Robin Hermann,
Geschäftsleiter STACKIT, Schwarz Digits
12:00 Uhr
12:00 Uhr
13:00 Uhr
13:15 Uhr
13:45 Uhr
Panel-Runde A
Die Diskussionsrunde findet auf Englisch statt.
Wir stellen ein KI-gestütztes Übersetzungstool für Ihr eigenes Smartphone zur Verfügung.
Diskutierende:
Director Cyber Security and Digital Technologies, Ministry of the Economy Luxembourg
Deputy Director-General, National Cyber Security Center Finland
Korea Internet & Security Agency (KISA)
Consulate General of the State of Israel
Moderation:
Worum geht es?
In dieser Diskussionsrunde liegt der Fokus auf der internationalen Dimension der Cybersicherheit. Wir beleuchten die spezifischen Herausforderungen und legen unseren Fokus auf die darauf gefundenen Antworten. Welche Erfahrungen, Strategien und regionale Unterschiede sind erkennbar? Welche Antworten haben die jeweiligen Nationen auf die grenzüberschreitenden Bedrohungen im Cyberraum – und den immer raffinierten Angriffsmustern – gefunden?
Klar ist, Cybersicherheit im 21. Jahrhundert ist ein gesamtgesellschaftlicher und zugleich globaler Auftrag, der nur im engen Zusammenspiel aus staatlichen und gesellschaftlichen Akteuren, national, wie international gelingen kann. Als vierte Dimension gewinnt Cybersicherheit auch an der Schnittstelle von ziviler und nationaler Verteidigung zunehmend an Gewicht. Ein spannendes Thema, auf das auch hier ein Blick lohnt.
Wir fragen daher ganz gezielt: Was können wir aus den Erfahrungen anderer Länder lernen? Welche Antworten haben die verschiedenen Länder gegen die asymmetrische Bedrohungslage im Cyberraum gefunden? Wie stärken sie ihre Resilienz im Cyberraum? Und welche lehrreichen Ansätze können wir aus Baden-Württemberg – dem Innovationsstandort im Herzen Europas – in die internationale Debatte einbringen?
Es erwartet Sie eine kompakte, praxisnahe Diskussion über Prävention, Detektion und Reaktion im Cyberraum.
Worum geht es?
Die Bedrohungen durch Cyberkriminalität kennen keine Grenzen – doch ihre Bekämpfung beginnt vor Ort.
In ihrem Vortrag beleuchten der Präsident des Landeskriminalamts Baden-Württemberg und die Leiterin des Cybercrime-Zentrums Baden-Württemberg bei der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe, wie internationale Cyberangriffe lokale Strukturen treffen und welche Rolle Polizei und Staatsanwaltschaft bei der digitalen Gefahrenabwehr und Strafverfolgung spielen.
Mit einem klaren Blick auf globale Täterstrukturen, aktuelle Trends und regionale Präventionsstrategien sowie eine effektive Strafverfolgung zeigen sie auf, warum Cybersicherheit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist – und wie wir ihr gemeinsam begegnen können.
Worum geht es?
Cyberbedrohungen stoppen, bevor sie Schaden anrichten: Das ist heute kein Luxus, sondern Notwendigkeit. Dabei spannt Threat Intelligence eine Brücke und bringt globale Bedrohungen mit lokalen Gegebenheiten in Einklang. Anhand konkreter Zahlen und Szenarien wird in diesem Vortrag aufgezeigt, welche Potenziale ein präventives Cybermonitoring birgt und wie die CSBW zu einem wirkungsvollen Schutz beiträgt. Klar, verständlich und ohne zu viel Technikballast zeigt der Vortrag, warum es sich lohnt, Bedrohungen zu erkennen, bevor sie zu Angriffen werden.
14:35 Uhr
14:35 Uhr
14:55 Uhr
Panel-Runde B
Die Diskussionsrunde findet auf Englisch statt.
Wir stellen ein KI-gestütztes Übersetzungstool für Ihr eigenes Smartphone zur Verfügung.
Worum geht es?
Unter dem Motto „Think Global, Act Local“ wollen wir im Panel des Wirtschaftsministeriums einen Blick darauf werfen, wie unser Nachbarland Polen Unternehmen im Bereich Cybersicherheit unterstützt.
Polen und Deutschland sehen sich im Bereich Cybersicherheit mit ähnlichen Herausforderungen und Aufgaben konfrontiert. Gleichzeitig stellen neuen Regularien im Bereich Cybersicherheit, insbesondere die NIS2-Richtlinie, die polnischen Unternehmen vor die gleichen Herausforderungen wie deutsche Unternehmen.
Auf welche Weise polnische Unternehmen hierbei unterstützt werden und welche Programme und Maßnahmen zur Verfügung stehen, stellt Frau Maria Magdoń, stellvertretende Abteilungsleiterin im Ministerium für Wirtschaft und Technik vor.
Im Anschluss gibt Herrn Mirko Ross Einblicke in das von ihm initiierte Cybersecurity MeetUp Stuttgart, welches Cybersicherheitsenthusiasten aus der Region regelmäßig die Möglichkeit zur Vernetzung und zum Austausch bietet.
Bitte beachten:
Dieses Panel steht nur Vor-Ort-Teilnehmenden zur Auswahl und wird nicht gestreamt.
Worum geht es?
Stellen Sie sich vor: Hacker schleichen sich heimlich in Ihre Systeme und kapern Ihre Kommunikation – und Sie hegen keinen einzigen Verdacht!
Das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg öffnet die Türen zu einer faszinierenden digitalen Welt, in der Cyberkriminelle Sicherheitslücken schonungslos ausnutzen. Anhand eines realen Falls wird gezeigt, warum es wichtig ist, Systeme permanent im Blick zu behalten und Schwachstellen von Systemen frühzeitig zu erkennen und zu schließen. Bereiten Sie sich auf einen spannenden Einblick in die Schattenwelt der Cyberangriffe vor!
Worum geht es?
In diesem Vortrag erfahren Sie, welche globalen Bedrohungen für Ihre organisatorischen, technischen und kommunikativen Prozesse tatsächlich relevant sind.
Ziel ist es, das Bewusstsein für Ihre Vorbereitung zu schärfen. Was ist an Tag X wirklich relevant und was müssen Sie wirklich vorbereiten?
Erläuterung zu globalen Hacker-Gruppen, die lokale Unternehmen automatisiert angreifen. Wie kann eine Übung mich davor schützen?
15:55 Uhr
16:00 Uhr
16:00 Uhr
Ausklang der Veranstaltung
Die Location

© IHK_Foto IHK Region Stuttgart – Wilhelm Mierer
IHK Region Stuttgart
Mit der siebten Auflage kehrte das CyberSicherheitsForum zurück in die Räumlichkeiten der IHK Stuttgart.
Die unmittelbare Nähe zum Hauptbahnhof und mehreren Parkhäusern bot allen Teilnehmenden ideale Anreisebedingungen.
Ariane Bertz
Seit mehr als 15 Jahren moderiert Ariane Bertz Veranstaltungen im Bereich der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, ob live, hybrid und virtuell. Hierbei hat sie verschiedene Formate, wie z.B. Podiumsdiskussionen und Interviews zu Digitalisierung, Leadership, Innovationen oder Konferenzen zu Finanzen, Strategie und Vertrieb oder Tagungen zu IT, Umwelt- und Klimaschutz begleitet. Zu ihren Kunden zählen u.a. die Bundesregierung, Ministerien in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen sowie zahlreiche namhafte Unternehmen aus der Industrie.
Dominik Schuler
Moderator
Dominik Schuler ist in der Inhouse Beratung eines großen Finanz- und Versicherungskonzerns tätig. Er ist ausgebildeter systemischer Coach, Moderator sowie langjähriger Dozent für Strategie, Führung und Management.
Zuvor war er mehr als fünf Jahre im Landesdienst des Landes Baden-Württemberg tätig, u.a. im Leitungs- und Kommunikationsbereich des Stv. Ministerpräsidenten, der Digitalisierungsabteilung des Innenministeriums sowie dem Stab der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg. Sein Schwerpunkt waren zuletzt die internationale Angelegenheiten der Cybersicherheit.
Auslandserfahrung sammelte er bei akademischen und beruflichen Stationen, u.a. in England, Schweden, Dänemark, Norwegen und Slowenien. Darüber hinaus dient er als Hauptmann (d.R.), schwerpunktmäßig in multinationalen Stäben und dem militärischen Verbindungswesen.
Thomas Berger
Polizeipräsident, Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei
Thomas Berger blickt auf eine beeindruckende Laufbahn im Polizeidienst zurück. Bereits 1991 trat er in den Polizeidienst ein und durchlief in den folgenden Jahren eine konsequente Karriereentwicklung: 1998 erfolgte der Aufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst, 2009 der Aufstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst. Im selben Jahr übernahm er eine verantwortungsvolle Position als Referent im Lagezentrum des Innenministeriums Baden-Württemberg, bevor er 2011 die Leitung der Zentralstelle im Ministerium übernahm.
2016 wechselte er zum Polizeipräsidium Einsatz, wo er als stellvertretender Leiter der Dienststelle sowie als Leiter des Führungs- und Einsatzstabes tätig war. Zwei Jahre später übernahm er dieselbe Funktion beim Polizeipräsidium Stuttgart. Seit 2020 leitet er das Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei und ist damit verantwortlich für zentrale Unterstützungsleistungen der Polizei in Baden-Württemberg.
Andreas Stenger
Präsident, Landeskriminalamt Baden-Württemberg
Seit 2021 ist Andreas Stenger Präsident des Landeskriminalamt Baden-Württemberg. Seine Karriere begann Andreas Stenger 1981 mit dem Eintritt in den Polizeidienst. Sieben Jahre später stieg er in den gehobenen Polizeivollzugsdienst auf. 2003 erfolgte dann der Aufstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst. Nach unterschiedlichen Tätigkeiten als Referent im Innenministerium Baden-Württemberg arbeitete Andreas Stenger von 2005 bis 2010 arbeitete als Leiter Kriminalinspektionen 1 und 4 der Polizeidirektion Heidelberg. Im Anschluss daran übernahm er 2010 die Position des stellvertretenden Leiters des Kriminaltechnischen Institutes des Landeskriminalamt Baden-Württemberg, seit 2014 war er dessen Leiter. Ab 2018 war er dort für ein Jahr als Leiter des Stabes und Vertreter des Präsidenten eingesetzt. Kurz darauf übernahm er 2019 die Leitung des Polizeipräsidiums Mannheim.
Tomke Beddies
Leitende Oberstaatsanwältin,
Cybercrime-Zentrum Baden-Württemberg, Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe
Seit Mai 2024 leitet Tomke Beddies das Cybercrime-Zentrum Baden-Württemberg bei der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe. Sie trat 1998 in den Justizdienst ein und arbeitete unter anderem in einer Abteilung zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität und in einer Abteilung für Sexualdelikte der Staatsanwaltschaft Stuttgart, als Referentin im Justizministerium Baden-Württemberg und bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart, wo sie der Zentralen Stelle Organisierte Kriminalität angehörte. Von 2011 bis 2017 übernahm sie zudem die Leitung der neu gegründeten Zentralstelle für die Bekämpfung der Informations- und Kommunikationskriminalität. Vor ihrem erneuten Wechsel in das Justizministerium im Jahr 2020 leitete sie ab 2016 eine Staatsschutzabteilung der Staatsanwaltschaft Stuttgart.
Dr. Philipp Trinius
Senior Vice President Cyber Defense & Cloud Services
Deutsche Telekom Security GmbH
Philipp Trinius verantwortet den Bereich Cyber Defense & Cloud Services bei der Deutschen Telekom Security. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der IT-Sicherheit steuert er die Entwicklung und den Betrieb maßgeschneiderter Cyber-Sicherheitslösungen für Kleinkunden, mittelständische Unternehmen, DAX-Konzerne sowie öffentliche Auftraggeber.
Ein zentraler Bestandteil seiner Verantwortung ist der Betrieb von vier rund um die Uhr aktiven Cyber Security Operations Centern in Europa, die sowohl externe Kunden als auch die Deutsche Telekom Gruppe selbst schützen. Insgesamt betreut sein Bereich über 600 Kunden.
Vor seiner aktuellen Rolle war er rund zehn Jahre in der CISO-Organisation der Deutschen Telekom tätig und verantwortete dort zuletzt die technische Sicherheit der IT- und Netzwerkinfrastruktur.
Philipp Trinius hat Informatik studiert und im Bereich Cyber Security mit Schwerpunkt Malware-Analyse promoviert.
Prof. Dr. Jan Hesthaven
Präsident des Karlsruher Institut für Technologie
Professor Dr. Jan S. Hesthaven studierte Computational Physics und promovierte an der DTU in Kopenhagen. Von 1995 bis 2013 war er an der Brown University tätig, u.a. als Gründungsdirektor des Center for Computation and Visualization. Ab 2013 lehrte er an der EPFL in Lausanne und war dort von 2021 bis 2024 Provost und Vizepräsident für akademische Angelegenheiten. Er ist Fellow mehrerer wissenschaftlicher Akademien und erhielt 2024 die
Ehrendoktorwürde der DTU. Seit dem 1. Oktober 2024 ist er Präsident des KIT.
Prof. Dr. Christian Dörr
Professor für Cybersicherheit und Unternehmenssicherheit,
Hasso Plattner Institut Potsdam
Christian Dörr ist Professor für Cybersecurity – Enterprise Security am Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Netzwerksicherheit, Cybersicherheit-Governance und dem Schutz kritischer Infrastrukturen. Insbesondere beschäftigt er sich mit der Gestaltung robuster IT-Systeme und der Echtzeit-Lagebilderstellung.
Er ist der Vorsitzender der Potsdamer Konferenz für Nationale Cybersicherheit und leitet das Cyber Threat Intelligence Lab sowie die Identity Leak Checker-Infrastruktur am HPI. Christian Dörr hat zahlreiche Publikationen im Bereich der Cybersecurity verfasst, die sich auf Methoden zur Verbesserung der Sicherheit von Netzwerken und kritischen Infrastrukturen konzentrieren und frequentierter Experte zu IT-Sicherheitsfragen in nationalen Medien und internationalen Kongressen.
Impuls
Sichere Nutzung der Cloud – eine Frage der Governance
Cloud hat sich in den letzten Jahren zu einem zentralen Bestandteil moderner IT-Infrastrukturen entwickelt. Sie verspricht Unternehmen, Forschungseinrichtungen und der Verwaltung, Rechenleistung, Speicher und Anwendungen flexibel, skalierbar und kosteneffizient zu nutzen. In der öffentlichen Verwaltung können Cloud-Dienste einen signifikanten Beitrag leisten, um IT-Infrastrukturen zu optimieren und zu modernisieren, Kosten zu senken, schneller Sicherheitsvorfälle zu behandeln und besser auf die Bedürfnisse der Bürger zu reagieren.
Organisation müssen jedoch gezielte Anstrengungen unternehmen, um diese Vorteile zu ernten und sowie die gleichzeitig entstehenden Herausforderungen zu adressieren. So sind zum einen Sicherheit und Datenschutz zentrale Aspekte, die bei der Implementierung von Cloud-Technologien in der öffentlichen Verwaltung berücksichtigt werden müssen. Zum anderen stellt sich gerade jetzt die Frage nach der Abhängigkeit von externen (zum Teil ausländischen) Anbietern und zur Sicherstellung von digitaler Souveränität als auch unternehmerische wie gesellschaftliche Ansprüche an die Resilienz.
Robin Hermann
Head of STACKIT Product, STACKIT GmbH & Co. KG
Robin Hermann ist Geschäftsleiter von STACKIT, dem Cloud-Anbieter der Schwarz Gruppe. In dieser Rolle verantwortet er die Implementierung und den Betrieb des Cloud-Angebots der STACKIT. Seit über 25 Jahren ist der Diplom-Wirtschaftsinformatiker der Schwarz Gruppe treu. Dabei greift er auf einen großen Erfahrungsschatz aus Führungspositionen innerhalb der Schwarz IT KG zurück, z. B. im Bereich Anwendungsentwicklung, Kundensysteme oder Backend-Technologien. Mit Fokus auf Software-Engineering und Infrastruktur-Technologien trieb er die Digitalisierung der Schwarz Gruppe in zwei Jahrzehnten mit viel Engagement und Herzblut erfolgreich voran.
Brigadegeneral Dr. Volker Pötzsch
Diplom-Informatiker, Bundesministerium der Verteidigung
Brigadegeneral Dr. Pötzsch ist als Unterabteilungsleiter im Bundesministerium der Verteidigung unter anderem für die nationale und internationale Cyberpolitik sowie die Cybersicherheit des Ressorts verantwortlich. Ausgestattet mit der Erfahrung und Expertise aus verschiedenen Kommandeursverwendungen und Verwendungen als Referent und Referatsleiter im Bundesministerium der Verteidigung, führte er 2022/2023 in der Slowakei einen Einsatzverband zum Schutz vor russischen Bedrohungen und war zuletzt zuständig für die Rüstung und Beschaffung im Bereich IT. Einen vertieften Einblick in die nationale Sicherheitsstrukturen gewann der promovierte Informatiker im Rahmen des Kernseminars Sicherheitspolitik an der Bundesakademie für Sicherheitspolitik.
Nicole Matthöfer
Präsidentin der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg
Nicole Matthöfer ist Präsidentin der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg. In enger Zusammenarbeit mit dem Innenministerium ist sie für die strategische Steuerung und Koordination der Aktivitäten im Bereich Cybersicherheit zuständig. Das Innenministerium kennt Sie bereits aus vorherigen Stationen, beispielsweise als Leiterin des Referats Krisenmanagement sowie als Stv. Zentralstellenleiterin. Beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg war sie als Stv. Abteilungsleiterin unter anderem für das Referat Personal und Recht tätig. Vor ihrem Wechsel zur Cybersicherheitsagentur war sie langjährige Fraktionsgeschäftsführerin der SPD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg.
Dr. Arndt Möser
Leiter der Abteilung 4 Digitalisierung,
Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg
Dr. Arndt Möser ist leidenschaftlicher Jurist mit technischer Affinität. Seit 2022 leitet er die Abteilung 4 Digitalisierung im Innenministerium Baden Württemberg. Hier verantwortet er die Weiterentwicklung und Umsetzung der Digitalisierungsstrategie sowie die Förderung der Informations- und Cybersicherheit des Landes Baden-Württembergs. Darüber hinaus treibt er die landesweite Förderung und den Ausbau der digitalen Infrastruktur im Land voran.
Dr. Arndt Möser studierte Rechtswissenschaften. Nach seinem Studium startete er als Rechtsanwalt ins Berufsleben. Anschließend war er parlamentarischer Berater der CDU-Fraktion in Finanzangelegenheiten und seit 2008 stellvertretender Fraktionsgeschäftsführer. Weitere Stationen seines Werdegangs waren das Finanzministerium und das Finanzamt Reutlingen. 2017 wechselte er als Leiter des Haushaltsreferats ins Innenministerium Baden Württemberg und kam hier bereits mit den Themen der Abteilung 4 in Berührung.
Marcel Kuon
Analyst, Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg
Marcel Kuon ist Cybersicherheitsanalyst bei der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg (CSBW). Er verfügt über einen Master-Abschluss in Praktischer Informatik und bringt umfassende Erfahrung in der Analyse, Bewertung und im Monitoring von Cybersicherheitsrisiken mit. Berufliche Stationen führten ihn zuvor unter anderem zum Hessischen Ministerium des Innern und für Sport (Abteilung 6, Referat 13 Hessen3C) sowie zum Bundesnachrichtendienst, wo er ein SIGINT-Traineeship absolvierte.
Patricia Knappich
Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg
Patricia Knappich, 33, ist seit mehr als drei Jahren bei der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg (CSBW) tätig. Davor war Sie für verschiedene Unternehmen in der Automobil- und Bankenbranche tätig. Aktuell leitet sie den Bereich Beratung und Innovationsmanagement. Hier bringt Sie Cybersicherheit praxisnah durch individuelle Angebote zu Städten, Gemeinden und Landkreisen und durch den CyberSicherheitsCheck auch in die KMUs. Zuvor war sie Teil des Computer Emergency Respons Team (CERT-BWL) und unterstützte Betroffene bei Cybersicherheitskrisen. In der Vorfallsteuerung übernahm Sie die Koordination der Fallbearbeitung.
Karl-Friedrich Fecht
Regierungsdirektor und Referatsleiter,
Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg (Abteilung 4 / Referat 4B)
Karl-Friedrich Fecht ist Diplom-Verwaltungswirt (FH). Er ist seit 1988 beim Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg (LfV) tätig. Seitdem befasst er sich präventiv schwerpunktmäßig mit allen Fragen der materiellen (technischen, informationstechnischen und organisatorischen) Sicherheit und repressiv mit dem Erkennen und Abwehren technischer Angriffe durch fremde Staaten und deren Nachrichtendienste. Er leitet beim LfV in der Abteilung „Spionage- und Cyberabwehr, Geheim- und Sabotageschutz, Personenüberprüfungen“ das Referat „Behörden- und Wirtschaftsschutz, Cyberabwehr, Informationssicherheit“.
Maria Magdoń
Deputy Director,
Digital Economy Department, Ministry of Economic Development and Technology, Republic of Poland
Maria Magdoń ist stellvertretende Direktorin der Abteilung für digitale Wirtschaft im Ministerium für Entwicklung und Technologie der Republik Polen. Sie ist spezialisiert auf digitale Transformation, Regulierungen im Bereich der digitalen Wirtschaft sowie die Entwicklung innovativer Technologien. Sie wirkt an Strategien für digitale Souveränität mit, unterstützt die Einführung neuer Lösungen in der öffentlichen Verwaltung und in Unternehmen und engagiert sich aktiv für Cybersicherheit und Datenschutz in Polen.
François Thill
Direktor Cybersicherheit,
Wirtschaftsministerium Luxemburg
Nach zehn Jahren IT-Erfahrung im internationalen Bankwesen trat François Thill im Jahr 2001 dem Wirtschaftsministerium in Luxemburg als Verantwortlicher für IT-Sicherheit bei. François ist Vorsitzender des Verwaltungsrats des Luxembourg House of Cybersecurity, Mitglied des nationalen Cyber-Sicherheitsrats, stellvertretendes Mitglied der Datenschutzbehörde in Luxemburg und seit 2023 Mitglied des Verwaltungsrats einer systemrelevanten Luxemburger Bank.
Pekka Jokinen
Deputy Director-General National Cyber Security Center Finland
Pekka Jokinen works as a deputy director-general at National Cyber Security Center Finland. His main responsibility is to lead center’s day to day work, lead the preparedness and readiness of the center as well as all cooperation internally in Finland and internationally.
Mr Jokinen has 20 years of background from the Finnish Defence Forces. Jokinen is a general staff officer and has served multiple positions in Armoured Brigade, Karelia Brigade and Defence Staff. His last appointment at Defence Staff was to be responsible of the strategic planning at cyber defence.
Soon Joung Byun
Manager of Global Cooperation Team, Korea Internet & Security Agency (KISA)
Nach ihrem Bachelor of Arts (BA) in Betriebswirtschaftslehre an der Ewha Womans University, den sie im Februar 1999 abschloss, setzte sie ihre akademische Ausbildung an der Seoul National University fort und erwarb dort im Februar 2001 ihren Master of Business Administration (MBA) an der Graduate School of Business.
Ende 2002 trat sie der Korea Internet & Security Agency (KISA) bei und ist seitdem in verschiedenen verantwortungsvollen Funktionen tätig. Von Januar 2020 bis April 2024 leitete sie das Security Industry Promotion Team und trieb dort die Weiterentwicklung der Sicherheitsbranche maßgeblich voran. Seit Mai 2024 führt sie das Global Cooperation Team bei KISA und stärkt in dieser Rolle die internationale Zusammenarbeit im Bereich Internet- und Cybersicherheit.
Zwischen Februar 2014 und Februar 2016 war sie zudem Mitglied der Multistakeholder Advisory Group (MAG) des Internet Governance Forums (IGF) der Vereinten Nationen und brachte ihre Expertise in globale Diskussionen zur Internet-Governance ein.
Asaf Argov
Head of the Israeli Economic and Trade Missions to South Germany and Sweden
Asaf Argov ist seit August 2025 Leiter der israelischen Wirtschafts- und Handelsmissionen in Süddeutschland und Schweden.
Asaf Argov hat einen BA in Philosophie, Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaften (P.P.E.) von der Hebräischen Universität und einen MA mit Auszeichnung in Betriebswirtschaftslehre von der Israelischen Offenen Universität.
Als Absolvent des Kaderkurses der Außenhandelsverwaltung war Asaf Argov drei Jahre lang als Stabschef des Direktors der Abteilung für Exportförderung und Auslandsinvestitionen der Verwaltung tätig, bevor er für seine derzeitige Position nach München wechselte.
Mirko Ross
Mirko Ross, Jahrgang 1972, ist ein international anerkannter Entrepreneur, Experte, Redner, Publizist und Forscher im Bereich Cybersicherheit und Internet der Dinge. Bereits im Alter von 14 Jahren begann er, Sicherheitslücken in IT-Systemen zu untersuchen.
Anstatt einer Hacker-Karriere entschied er sich für die gute Seite der Cybersicherheitsindustrie.
Er ist zudem aktiv in internationalen Gremien und Forschungsprojekten im Bereich Cybersicherheit- und KI-Technologien. Mirko ist bis heute der positiven Hacker- und Maker-Bewegung eng verbunden und fördert gemeinnützige Projekte in den Bereichen IT-Sicherheit und IT-Bildung.
2018 gründete er mit asvin.io ein Unternehmen mit dem Ziel, die Cybersicherheit in der Industrie und in KI-Anwendungen zu erhöhen.
Dr. Eva-Charlotte Proll
Herausgeberin und Mitglied der Geschäftsleitung des Behörden Spiegel
In ihrer Rolle als Herausgeberin und Mitglied der Geschäftsleitung des Behörden Spiegels befasst sich Dr. Charlotte Eva Proll tagtäglich mit den Digitalisierungsthemen der öffentlichen Verwaltung. Ob Daten, Kommunen oder OZG – die Journalistin und Politikwissenschaftlerin unterstreicht in ihren Beiträgen die Bedeutsamkeit des digitalen Wandels. Nach ihrem Studium der Soziologie, Politik und Verwaltungswissenschaft an der Universität Potsdam, promovierte Dr. Eva Charlotte Proll von 2013 bis 2016 in Politikwissenschaft an der Universität Potsdam und Freien Universität Berlin. Von 2016 bis 2019 war Proll im Bereich der IT-Beratung für Capgemini tätig. Seit Mai 2019 ist sie Mitglied der Geschäftsführung sowie Leiterin der Unternehmensentwicklung und Digitalisierung, des Behörden Spiegel.
Claus Paal
Präsident der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart
Claus Paal ist Unternehmer, Präsident der IHK Region Stuttgart und Vizepräsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK). In seiner Funktion als Vizepräsident des BWIHK vertritt er die Interessen von 650.000 Mitgliedsbetrieben der IHK-Organisation im Land.
Von 2011 bis 2021 war er Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg.
Da Unternehmen und Organisationen immer häufiger von Cyberangriffen betroffen sind, misst er dem Thema Cybersicherheit höchste Bedeutung bei und verfolgt das Ziel, die Beratung der Mitgliedsunternehmen kontinuierlich zu erweitern.
Stefan Krebs
CIO und Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnologie, Innenministerium Baden-Württemberg
Ministerialdirektor Stefan Krebs ist Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnologie und zugleich Chief Information Officer (CIO) und Chief Digital Officer (CDO) des Landes Baden-Württemberg. Dabei vertritt er Baden-Württemberg im Bund-Länder-übergreifenden IT-Planungsrat und hat die Aufsichtsfunktion über den landeseigenen IT-Dienstleister. Auch für die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie des Landes und den Ausbau der digitalen Infrastruktur ist er zuständig.
In seinen beruflichen Stationen hat sich Stefan Krebs mehrfach mit dem Aufbau von IT-Sicherheitsstrukturen befasst – zuletzt 2021 im Zuge der Errichtung der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg als Landesoberbehörde.
Ausstellungsstände
- bwInfoSec
- Landeskriminalamt Baden-Württemberg
- Cybercrime-Zentrum Baden-Württemberg
- Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg –
Behörden- und Wirtschaftsschutz, Cyberabwehr - Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg
- digital.Länd
- Initiative Wirtschaft 4.0
Im Obergeschoss stellen sich dieses Jahr zusätzlich Unternehmen der diesjährigen Partnerländer vor.
PODIUMSDISKUSSION
KEYNOTE
Gemeinsam stärker: Cybersicherheit in einer vernetzten Welt
Unsere Gesellschaft ist verwundbarer denn je: Energie, Gesundheit, Verwaltung, Industrie – alles ist digital vernetzt, alles kann Ziel eines Angriffs werden. Cyberbedrohungen gefährden nicht nur Daten, sondern Stabilität, Vertrauen und Sicherheit.
Hier setzt die Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg (CSBW) an. Sie ist der Schutzschirm des Landes: Sie erkennt Gefahren, sie verhindert Schäden, sie reagiert im Ernstfall schnell und entschlossen. Doch ihre wahre Stärke liegt nicht nur in ihren eigenen Fähigkeiten, sondern in der Fähigkeit, Brücken zu bauen.
Die CSBW arbeitet Hand in Hand mit Kommunen, Wirtschaft und Behörden, mit anderen Bundesländern, auf Bundesebene und mit internationalen Partnern. Denn Cybersicherheit kennt keine Grenzen und nur durch Kooperation entsteht echte Resilienz.
Diese Keynote zeigt, warum Baden-Württemberg im digitalen Raum vorbereitet ist, wie die CSBW schützt und warum Zusammenarbeit unser stärkstes Werkzeug im Kampf gegen Cyberbedrohungen ist.









